Ausstellung
fresh and upcoming
Frankfurter Kunstverein, Frankfurt a.Main 2003
Kurator,
René Zechlin

INSELN 2003

René Zehs Installationen sind nicht abgeschlossen. Sowohl innerhalb der Arbeitsweise, bei der ElementeArbeiten Teil neuer Zusammenhänge werden, als auch in der thematischen Auseinandersetzung treten Brüche und Differenzen mehr in den Vordergrund, als dass sie dem Betrachter ein geschlossenes System präsentieren. Für die Ausstellung im Frankfurter Kunstverein veränderte René Zeh (*1973, lebt in Düsseldorf) die räumlichen Gegebenheiten. Zwei sehr unterschiedliche Räume im Untergeschoss des Frankfurter Kunstvereins schieben sich durch Zehs Veränderung ineinander. Statt einer Vereinheitlichung rückt die architektonische Differenz nun noch stärker in den Vordergrund. Wo vorher eine Treppe war, muss der Besucher nun unbequem einen Absatz überwinden.
Die Veränderung entspricht der thematischen Auseinandersetzung, die in den Räumen stattfindet. Der Titel der Ausstellung „Inseln“ fasst die einzelnen Objekte von René Zehs Interesse zusammen. Es sind reale Zufluchtsorte, wie Lifestyle, Mode oder Urlaub, die eine Sehnsucht nach Ausbruch und Veränderung verkörpern, sich aber in Klischees und Tristesse verlieren. Zeh lässt dabei die Reflexion des eigenen Standpunktes nicht aus. Die Kunst zeigt sich als Oberfläche in Form von Hunderten Einladungskarten. Die Leere hinter dem Traum von der Hütte in der Südsee wiederholt sich durch die Negation jeglichen Inhalts in der Menge der Karten.
In den Arbeiten von René Zeh überlagern sich verschiedene Lebensformen, und anstatt diese gegeneinander auszuspielen, nutzt er deren Spannung, um die Divergenz der Realität zu fassen.

René Zechlin, Frankfurter Kunstverein 2003

video (mpeg-video, colour / sound, loop 7,48 min)

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Exhibition
fresh and upcoming
Frankfurter Kunstverein, Frankfurt a.Main 2003
Curator,
René Zechlin

INSELN 2003

René Zeh's installations are not finished. Fractions and differences appear not only in the way Zeh works where elements of his previous work become a part of new contexts but also in the way Zeh deals with his subject matter. Fractions and differences rather than a closed system are presented to the viewer. René Zeh (born 1973, lives in Düsseldorf) transforms the spatial conditions for the exhibition in the Kunstverein Frankfurt. Two very different rooms in the basement of the Kunstverein Frankfurt are connected through Zeh's transformation. Instead of standardization the architectural differences become more apparent. The visitor is forced to uncomfortably get past a half landing where the stairs once were.
The transformation suits the thematic discussion which takes place in the rooms. The title of the exhibition, "Islands", sums up the individual objects of René Zeh's interest. Real sanctuaries, like lifestyles, fashion, or holidays represent the longing for escape and change but which loose meaning in clichés and triteness. Zeh doesn't leave out his own reflection on the topic. The art is presented as superficiality in the form of hundreds of invitations. The emptiness behind the dream of the hut in the South Seas is repeated through the negation of each content in the amount of invitation cards.
In René Zeh's work various ways of life overlap. He uses their tension to grasp the divergence of reality instead of setting them up against each other.

René Zechlin, Frankfurter Kunstverein 2003

video (mpeg-video, colour / sound, loop 7,48 min)

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